Freimaurerei

"Arbeit am rauen Stein"

 

Stellen Sie sich vor: Sie sind Steinmetz. Sie bearbeiten große Steinblöcke, die sich in einem Bauwerk mit vielen anderen Steinen harmonisch einfügen sollen. Jeder Stein entsprechend seiner Bestimmung. Winkel und Kanten müssen exakt sein, die Oberfläche an den Bestimmungsort passen, die Größe korrekt. Dabei arbeiten Sie mit Winkel und Zirkel, mit Hammer und Meißel, Sie setzen Ihr ganzes Können und Ihre langjährige Erfahrung ein. Das Ergebnis – symbolisch – sind die Mauersteine für den Tempel der Menschlichkeit.

Wichtig ist sich darauf einzulassen. Neugier, Interesse und Engagement bringen vielseitige Erfahrungen. Offen bleiben, staunen, hinterfragen – im besten Falle wird daraus ein Mitleben, Mitgestalten.


"Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an."

(Marc Aurel)

 

 

Auch so kann man die Freimaurerei beschreiben:

 

Eine Organisation wohltätiger Nächstenliebe, die ihre Aufgabe darin sieht gute Werke zu tun.

 

Eine Bruderschaft, deren höchste Ideale Menschenwürde und Toleranz sind.

 

*Eine Initiationsgesellschaft, welche auf alten Ritualen gründet und unter Arkandisziplin ein nicht begriffliches Wissen vermittelt; sei es durch das bloße Hören eines einem Katechismus entnommenen Dialogs, durch die Betrachtung bildhaft dargestellter Symbole, oder durch das Miterleben eines Mysterienspiels.

 

*Eine Vereinigung von sogenannten Denkern, die durch Arbeiten, durch Vorträge und Diskussionen in der Loge versuchen, die moralische Entwicklung des Eingeweihten zu fördern.

In diesem Zusammenhang hat die Philosophie der „Aufklärung“ schon oft eine entscheidende Rolle gespielt.

 

Es ist nicht übertrieben festzustellen, dass sich die verschiedenen Ausrichtungen der

Freimaurerei, die man auf der Welt findet, daraus ergeben, welchen Stellenwert die

Brüder der einzelnen Logen den oben genannten Charakteristika beimessen.

 

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